Was kostet es?

Wie eingangs dargestellt, wird der Rechtsanwalt unabhängig, frei von Einflüssen Dritter und ausschließlich im Interesse seiner Mandanten tätig. Dies hat den Vorteil, dass man sich seinem Anwalt offen anvertrauen und sicher sein kann, stets im eigenen Interesse beraten zu werden. Wie vieles hat dies jedoch eine weniger erfreuliche Kehrseite. Da die Arbeit des Rechtsanwalts Kosten verursacht, müssen diese auch bezahlt werden. Oft   findet sich aber eine Lösung, die Kosten eingrenzt, überschaubar macht oder auf Dritte überleitet. In jedem Fall bekommen Sie für Ihr Geld eine engagierte Vertretung Ihrer Interessen.

Hinsichtlich der Vergütung des Rechtsanwalts gibt es grundsätzlich zwei Wege. Zum einen die Vereinbarung eines Honorars, zum anderen die Abrechnung nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG).

Wer im privaten oder (begrenzt) im beruflichen Bereich eine Rechtsschutzversicherung hat, die die meisten Fälle des täglichen Lebens abdeckt, ist insoweit gut raus und braucht sich in diesen Fällen meistens um nichts weiter zu kümmern (nähere Informationen hier). Die Rechtsschutzversicherung übernimmt – nach entsprechender Prüfung und Bestätigung – dann die Kosten für die meisten Streitfälle des täglichen Lebens.

Für Bürger mit ganz geringem Einkommen, besteht die Möglichkeit Beratungshilfe für die außergerichtliche Beratung und Vertretung (Merkblätter und Formulare hier im Serviceportal Berlin)  und Prozesskostenhilfe für die gerichtliche Vertretung (Merkblätter und Formulare hier )zu beantragen. Wird diese gewährt, übernimmt die Staatskasse die Kosten des eigenen Rechtsanwalts (nicht aber die des gegnerischen im Verlierensfall !).

In vielen Fällen besteht auch die Möglichkeit, die eigenen Kosten im Erfolgsfall vom Gegner erstattet zu bekommen, so dass sich die Tätigkeit des Rechtsanwalts unter dem Strich am Ende als kostenneutral herausstellt.

In wieder anderen Fällen, z.B. bei der Durchführung von Seminaren, Fortbildungen oder Einzelberatungen werden die Honorare vorher vereinbart. Hierzu gibt es wiederum verschiedene Modelle. Eine Erstattung findet hier natürlich regelmäßig nicht statt.

Gerade wenn jedoch eine Kostentragung durch Dritte nicht zu erreichen ist, ist das offene Gespräch über die anfallenden Kosten und bestehenden Risiken besonders wichtig, damit der Mandant jeweils die volle Kostenkontrolle behält.

Erstberatung und außergerichtliche Beratung

Ein Mandatsverhältnis beginnt in den häufigsten Fällen zunächst mit einem Erstberatungsgespräch.  Ein Erstberatungsgespräch biete ich im Regelfall für ein pauschales Honorar von 144,80 EUR inkl. der ges. Mehrwertsteuer an.

Bevor die erste Beratung dann über diesen Kostenrahmen hinausgeht, werde ich mit Ihnen eine gesonderte Vereinbarung treffen, so dass Sie jeweils einen Überblick über anfallende Kosten haben.

Hinsichtlich weiterer Beratungstätigkeiten bestehen unterschiedliche Möglichkeiten der Gestaltung des Honorars. In Betracht kommt unter Umständen, die Vereinbarung eines Zeithonorars mit zeitgenauer Abrechnung, die Vereinbarung eines Pauschalhonorars oder eine Kombination verschiedener Vergütungsmodelle, so dass insgesamt eine günstige und angemessene Honrorargestaltung gefunden werden kann.

Weitere Gebühren

In den übrigen Fällen rechne ich die Gebühren, sofern keine andere Vereinbarung getroffen wird, nach den Gebührentatbeständen des RVG (Rechtsanwaltsvergütungsgesetz)ab, wobei sich die Gebührenhöhe meist nach dem Streitwert bemisst. Unter Eingabe des Streitwertes können Sie die Anwaltskosten unverbindlich z.B.  hier berechnen lassen.